seit 2008: Messi und La Masia
Zur Saison 2008/09 folgte auf Frank Rijkaard als neuer Trainer Josep Guardiola, ein Mitglied des legendären Dreamteams der 1990er Jahre, der zuvor in seinem ersten Trainerjahr die Reservemannschaft des FC Barcelona aus der Regionalliga zurück in die Segunda División B geführt hatte.
Guardiola schickt Ronaldinho und Deco weg
Zugleich gab es einen Umbruch in der Mannschaft, denn mit Ronaldinho und Deco verließen zwei der großen Stars der vergangenen Jahre den Verein, während für 90 Millionen Euro neue Spieler wie Dani Alves und Piqué geholt wurden.
Guardiola, der selbst seine Ausbildung zum Fußballer in „La Masia“, dem Fußballinternat des FC Barcelona, erhalten hatte, setzte aber vor allem auf die eigenen Nachwuchstalente des Vereins, zu denen auch Barcelonas argentinischer Superstar Lionel Messi gehörte, und mit denen Guardiola während seines Trainerjahres bei Barças B-Team zusammengearbeitet hatte.
2009 - Das Jahr der Rekorde
Und schon 2009 sollte er die Früchte seiner Arbeit ernten, denn innerhalb eines Jahres gewann Barça nicht nur als erste spanische Mannschaft das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League, sondern zusätzlich mit dem Uefa Supercup, der Fifa-Club-Weltmeisterschaft und dem spanischen Supercup alle sechs möglichen Titel, was noch nie zuvor eine Vereinsmannschaft geschafft hatte (bisheriger Rekordhalter war Ajax Amsterdam mit fünf Titeln 1972).
Dominanz von La Masia
In der Startelf des Teams, das 2009 mit einem 2:0-Sieg über Manchester United die Champions League gewann, standen insgesamt sieben ehemalige La-Masia-Schüler: Victor Valdés, Carles Puyol, Andrés Iniesta, Lionel Messi, Sergio Busquets, Xavi und Gerard Piqué.
Es folgten ein weiterer Champions League-Sieg 2010/11 und zwei weitere Meistertitel für Barça 2009/10 und 2010/11. Außerdem gab es zahlreiche persönliche Erfolge der Masia-Zöglinge: Lionel Messi wurde u.a. zweimal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gewählt, Platz zwei und drei belegten zuletzt Andrés Iniesta und Xavi.



